Einleitungstext

Von Heissverneblern über Kaltvernebler und Ultraschall bis hin zu Kaltverdunstern haben wir eine große Palette an Luftbefeuchtern gesichtet und getestet, damit Sie die richtige Lösung für Ihre Bedürfnisse finden. Ob Sie oft erkältet sind, an Allergien leiden oder die trockene Luft Sie müde macht, informieren Sie sich hier über den für Sie besten Luftbefeuchter.

Was ist der Unterschied zwischen einem Luftbefeuchter und einem Luftwäscher?

Zusammenfassung: Luftwäscher haben im Gegensatz zu normalen Luftbefeuchtern immer auch eine reinigende Funktion. Pollen, Staub, und Allergene werden im Luftwäscher zurück gehalten. Es gibt allerdings auch Luftbefeuchter mit einem integrierten Luftfilter.

Ein Luftbefeuchter ist nicht zwingend ein Luftwäscher. Umgekehrt ist ein Luftwäscher immer auch ein Luftbefeuchter.

Wie der Name schon vermuten lässt, hat der “Luftwäscher” auch eine reinigende Funktion. Je nach Wirkprinzip filtert er die Raumluft auf unterschiedliche Weise und hält Hausstaub, Hausstauballergene, Gerüche und Pollen zurück.

Interessant ist dabei die Art und Weise wie das technisch gelöst wird. Hier gibt es verschiedene Ansätze.

Kaltverdunstung und Filterung durch das Wasser selber.
Ein sehr Interessanter Ansatz ist die Verwendung des Wassers als Filtermedium. Diese Systeme sind sehr effizient und haben einen unschlagbaren Vorteil: man muss keine Filterelemente nachkaufen, was die laufenden Betriebskosten minimiert. Bei diesen Systemen tauchen “Verdunsterplatten” in den Vorratsbehälter ein – Staub und Pollen bleiben im Wasser. Vorreiter dieser Technologie in Deutschland ist die Firma “Venta”. Besonders vorteilhaft ist das Prinzip der “Kaltverdunstung”. Da das Wasser nicht erhitzt oder zerstäubt wird, wird die Raumluft automatisch immer nur bis zur Sättigung befeuchtet – das liegt bei ca 55% relativer Luftfeuchte. So kann die Luft nie zu feucht werden, was Schimmel vorbeugt. Diese Luftwäscher gibt es in verschiedenen Größen in Abhängigkeit von der zu befeuchtenden Raumgrösse. Folgende Größen sind lieferbar:

Venta LW15 Luftwäscher für bis zu 35 qm grosse Räume.

Venta LW25 Luftwäscher für bis zu 45 qm grosse Räume.

Wie messe ich die Luftfeuchtigkeit richtig?

Das ist ganz einfach. Man benötigt dazu aber einen Luftfeuchtigkeitsmesser, ein sogenanntes Hygrometer. Wenn Du so etwas noch nicht hast, solltest Du Dir eins anschaffen. Zu wissen wie hoch die relative Luftfeuchtigkeit ist, ist ein wichtiges Kriterium dafür, ob die Anschaffung eines Luftbefeuchters sinnvoll ist. Bei zu niedriger Luftfeuchtigkeit leidet Deine Gesundheit und Du fühlst Dich weniger Leistungsfähig.

Brauchbare Hygrometer gibt es schon für wenig Geld. Dabei solltest Du von den billigen, ganz einfachen Geräten die Finger lassen, diese sind vielfach sehr ungenau und nicht wirklich hilfreich. Jetzt musst Du nur noch entscheiden, ob Du lieber ein klassisches Hygrometer haben möchtest, oder ein digitales Hygrometer.

Ein günstiges, klassisches Hygrometer ist das TFA Dostmann Präzisions Thermo-Hygrometer, das es schon für unter 20,- Euro bei Amazon gibt. Der Vorteil: Du brauchst keine Batterien für das analoge Hygrometer, der Nachteil: die Geräte sind nicht ganz so präzise wie die digitalen Messgeräte. Bei den klassischen Hygrometern wir meist ein echtes oder ein synthetisches Haar verwendet, um die Luftfeuchtigkeit zu messen. Ein Haar wir bei höherer Luftfeuchtigkeit länger und verkürzt sich bei Trockenheit, das nutzt man zur Steuerung des Zeigers.

Ein klassisches Hygrometer wie das von Dostmann benötigt keine Batterien.

Ein besonders schönes, Digital-Hygrometer ist das Habor HBHM118AW-DEVD1. Es ist besonders Formschön und schlicht und passt sowohl ins Büro, den Babyraum als auch ins Wohnzimmer. Es misst die Feuchtigkeit von 20% bis 95%, dabei sorgt eine Messung alle 10 Sekunden für eine hohe Präzision.

Das Habor HBHM118AW ist formschön und sehr präzise.

Wer eine ganze Etage oder sein Haus oder mehrere Büroräume auf einen Blick überwachen möchte, der ist gut bedient mit einem Klima-Monitor mit drei Funk-Thermo-Hygrometern, welche die Daten per Funk an an eine Zentrale senden.

TFA Dostmann Klima-Monitor mit drei zusätzlichen Funk-Messstationen.

Ein Luftbefeuchter spart im Winter Heizkosten – bis zu 18% Ersparnis sind möglich.

Wie soll das denn funktionieren fragst Du Dich? Ganz einfach: je höher die Luftfeuchtigkeit, desto wärmer empfindet der Körper die Raumtemperatur. Das subjektive Empfinden für Temperatur steigt mit jedem Prozent relativer Luftfeuchte. Trockene Raumluft wird als kälter empfunden als feuchtere Luft. Man spricht von der  gefühlten Temperatur

Darunter versteht man die wahrgenommene Umgebungstemperatur, die sich aufgrund verschiedener Faktoren von der gemessenen Lufttemperatur unterscheiden kann. Einer dieser Faktoren ist die relative Luftfeuchtigkeit. Der wissenschaftliche Grund ist, dass der Mensch etwa 19% der Körperwärme durch Verdunstung über die Haut abgibt. Ist die Luft trocken, verdunsten wir mehr, ist die Luft feuchter, verdunsten wir weniger Feuchtigkeit und verlieren damit weniger Temperatur an die Umgebung.

Grundsätzlich gilt: Jedes Grad weniger Raumtemperatur spart rund 6 Prozent Heizkosten. Dass bedeutet, dass man bei einer optimalen Luftfeuchtigkeit im Winter bei 2 Grad niedrigerer Raumtemperatur bereits 12% Heizkosten spart, da ist die Ausgabe für den Luftbefeuchter ganz schnell wieder drin.

Bei 26 Grad Raumtemperatur ist die gefühlte Temperatur zum Beispiel bei 60% Luftfeuchte schon 31,5 Grad, also ganze 5,5 Grad höher als gemessen. Das Prinzip kann man zuhause ausnutzen um ordentlich Heizkosten zu sparen.
(Foto: Bergdohle [Copyrighted free use], via Wikimedia Commons)

Fazit: mit einem Luftbefeuchter kann die Heizung zwei bis drei Grad niedriger eingestellt werden, ohne dass wir das als kälter empfinden. Mit jedem Grad weniger lassen sich damit 6% Heizkosten sparen.

Die Geschichte der Luftbefeuchtung ist lang.

Schon immer haben Menschen versucht die Luftfeuchtigkeit künstlich zu erhöhen, wenn Sie das Gefühl hatten, die Luft sei zu trocken. Oma hat einfach nasse Wäsche im Raum aufgehangen oder ein nasses Handtuch vor den Ofen gehangen. In den 70er und 80er Jahren waren Heizungs-Verdunster sehr beliebt.

Zusammenfassung: früher war Luftbefeuchtung schwierig und ineffizient. Moderne Luftbefeuchter haben eine hohe Verdunstungsleistung, sind Hygienisch, Energieeffizient und sind einfach in der Handhabung.

Diese günstigen Verdunster gibt es auch heute noch, allerdings etwas schöner als der hier abgebildete und sie sind meist aus Keramik. (zum Beispiel hier zu bestellen) Alle diese Methoden funktionieren nur sehr kurzfristig und sind nicht besonders effektiv, da die Wassermenge die verdunstet werden kann nur sehr gering ist. Für kleine Räume kann das aber ganz gut funktionieren, wenn man gewillt ist täglich – gegebenenfalls auch mehrfach – Wasser nachzufüllen.

Moderne Luftbefeuchter und Luftwäscher sind da deutlich effizienter und hygienischer. Die Verdunstungsleistung ist erheblich grösser und die Reinigung einfacher. So schafft es heute schon ein kleiner Luftwäscher z.B. der Marke “Venta” (Luftwäscher LW25 Luftbefeuchter und Luftreiniger) die Luftfeuchtigkeit in einem 40 Quadratmeter Raum optimal zu halten, ganz nebenbei reinigt ein solcher “Luftwäscher” die Raumluft von Pollen, Staub, Bakterien und Viren.

Venta Luftwäscher LW25 Luftbefeuchter und Luftreiniger für Räume bis 40 qm.

Zu trockene Luft macht Müde und begünstigt Atemwegserkrankungen.

Zusammenfassung: Ein Luftbefeuchter sorgt für ein gesundes Raumklima, das steigerte die Leistungsfähigkeit und minimiert die Gefahr von Erkältungen. Allergiker und Heuschnupfen-Geplagten geht es mit einem Luftwäscher deutlich besser.

Jeder kennt das unangenehme Gefühl, das zu trockene Luft verursacht: juckende und brennende Augen, trockene Haut, einen trockenen Hals, Müdigkeit, Abgeschlagenheit. Langfristig führt trockene Raumluft nicht nur zu Unwohlsein, sondern kann sich negativ auf die Gesundheit auswirken. Nicht umsonst, investieren grosse Firmen hohe Beträge, um die Luftfeuchtigkeit in ihren Räumen zu optimieren, denn die Firmen wissen: dass senkt die Krankenstände im Unternehmen erheblich.

In der Privatwohnung wird das Thema oft vernachlässigt. Müdigkeitsgefühl, viele Erkältungen im Jahr, Halsschmerzen, Haut- und Augenreizungen bis hin zu Lungenerkrankungen sind die Folgen. Auch Haut und Atmungsorgane werden belastet und Infekte, Allergien und sogar Asthma haben leichtes Spiel. Studien zeigen, dass eine relative Feuchtigkeit der Raumluft von 40 bis 60 % Krankheitserreger und damit Atemwegserkrankungen minimiert.

Dabei kann jeder in seinem Zuhause schon für relativ kleines Geld für gesunde Raumluft sorgen. Im Ergebnis fühlen wir uns viel besser, frischer, leistungsfähiger und werden weniger häufig krank. Asthmatiker bekommen besser Luft, Heuschnupfen-Geplagte können aufatmen.

Einen brauchbaren Luftbefeuchter gibt es schon für um die 50,- €. Dieser Ultraschall-Luftbefeuchter von Homasy ist sehr leise, einfach zu bedienen und hat einen 4,5 Liter Vorratsbehälter. Drei Stufen und ein zusätzlicher sehr leiser Nachtmodus und eine Antibakterielle Beschichtung zeichnen das Gerät aus.