Ein Luftbefeuchter spart im Winter Heizkosten – bis zu 18% Ersparnis sind möglich.

Wie soll das denn funktionieren fragst Du Dich? Ganz einfach: je höher die Luftfeuchtigkeit, desto wärmer empfindet der Körper die Raumtemperatur. Das subjektive Empfinden für Temperatur steigt mit jedem Prozent relativer Luftfeuchte. Trockene Raumluft wird als kälter empfunden als feuchtere Luft. Man spricht von der  gefühlten Temperatur

Darunter versteht man die wahrgenommene Umgebungstemperatur, die sich aufgrund verschiedener Faktoren von der gemessenen Lufttemperatur unterscheiden kann. Einer dieser Faktoren ist die relative Luftfeuchtigkeit. Der wissenschaftliche Grund ist, dass der Mensch etwa 19% der Körperwärme durch Verdunstung über die Haut abgibt. Ist die Luft trocken, verdunsten wir mehr, ist die Luft feuchter, verdunsten wir weniger Feuchtigkeit und verlieren damit weniger Temperatur an die Umgebung.

Grundsätzlich gilt: Jedes Grad weniger Raumtemperatur spart rund 6 Prozent Heizkosten. Dass bedeutet, dass man bei einer optimalen Luftfeuchtigkeit im Winter bei 2 Grad niedrigerer Raumtemperatur bereits 12% Heizkosten spart, da ist die Ausgabe für den Luftbefeuchter ganz schnell wieder drin.

Bei 26 Grad Raumtemperatur ist die gefühlte Temperatur zum Beispiel bei 60% Luftfeuchte schon 31,5 Grad, also ganze 5,5 Grad höher als gemessen. Das Prinzip kann man zuhause ausnutzen um ordentlich Heizkosten zu sparen.
(Foto: Bergdohle [Copyrighted free use], via Wikimedia Commons)

Fazit: mit einem Luftbefeuchter kann die Heizung zwei bis drei Grad niedriger eingestellt werden, ohne dass wir das als kälter empfinden. Mit jedem Grad weniger lassen sich damit 6% Heizkosten sparen.

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